Baustellenbesuch Kantonsspital

Am 28. Oktober 2017 trafen sich mehr als 100 Mitglieder des Quartiervereins Masans um die Baustelle des Kantonsspitals Graubünden zu besichtigen.

 

Die Baustelle ist momentan die grösste Baustelle der Ostschweiz. Zwei Jahre hat es vom Spatenstich bis zur Fertigstellung des Rohbaus des Hauses H1 am Kantonsspital Graubünden gedauert. Das neue Kerngebäude entlang der Loëstrasse ist 136 Meter lang, 25 Meter hoch und werden von 91 Betonpfähle, die bis zu 55 Tonnen schwer sind getragen. Die Betonpfähle wurden in 26 Meter Tiefe verankert.

 

Der Neubau kostet 430 Millionen Franken. Der Spatenstich für den Um- und Neubau des Kantonsspital Graubünden begann im Oktober 2014.   

Die Besucher erfuhren wie gross die Herausforderung ist, einen Neubau zu realisieren, ohne den Spitalbetrieb stilllegen zu wollen. 

Einmal mussten die Bauarbeiten von einer Minute auf die andere gestoppt werden. Die Feinarbeit der Chirurgen im Operationssaal wurde durch starke Vibrationen empfindlich gestört. Die Störquellen wurden schnell eruieren und beseitigt.  

Interessant ist auch das spezielle Anflugmanöver für die Helikopter der Rega. Denn auf dem Gelände stehen vier Baukräne. Der grösste schiesst 65 Meter in die Höhe und steht in der Nähe der Landeplätze. Deshalb gilt es, den 60 Meter langen Ausleger rechtzeitig umzuschwenken, wenn sich im Spital eine Rega-Crew anmeldet.  

Die Besucher erfuhren auch einige interessante Zahlen: Seit Baubeginn mussten 160 000 Kubikmeter Erdreich ausgehoben werden. Der Abtransport des Materials erforderte 11 500 Lastwagenfahrten.

 

Die Besucher waren beeindruckt wie gross und komplex die Baustelle sich präsentiert. Gespannt hörten sie den Ausführungen der Verantwortlichen zu. Nach dem interessanten Baustellenbesuch trafen sich alle Teilnehmer bei der Altersiedlung Kantengut zum Apéro. Da wurden Anekdoten über das alte Kantonsspital ausgetauscht und auf die Hoffnung angestossen dieses neue Spital nur als Besucher betreten zu müssen/dürfen.